Strategie
München, im Juni 2008Die Wirtschaft in Deutschland hat in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen erlebt. Es bestätigte sich im Grunde das, was vor ein paar Jahren ein guter Freund von mir einmal gesagt hatte, nämlich dass eine Firma dann erfolgreich sein wird, wenn 2 Dinge sozusagen “in Ordnung” sind.
Das eine ist die Strategie. Deshalb gibt es hier diese Seite “Strategie”. Es geht da insbesondere auch um “Strategie-Portfolio”, eine Software, die Strategie für Unternehmen unterstützt und die ich ständig weiterentwickle. Sie unterstützt den Prozess der Strategiefindung. Sie ist seit langer Zeit auf dem Markt und ist inzwischen in mehreren Ländern in Europa im Einsatz.
Der Freund, von dem gerade die Rede war, ist Roland Stahl. Es war eine Stunde nach einem Seminar über Motivation und Teamstabilität, das er hielt, als er das oben erwähnte Statement von sich gab. Es war so um das Jahr 1994.
Motivation von Mitarbeitern und Teamstabilität also, das war die zweite Sache, die “i.O. sein” muss. (Auf den ersten Blick sind das ja 2 Dinge, aber sie hängen eng miteinander zusammen.)
Das ganze Seminar ging über dieses Thema. Ich hatte 3 Tage lang keine Minute der Langeweile, denn alles war einleuchtend, logisch und auch direkt anwendbar. Motivation ist eigentlich etwas sehr “privates”, aber trotzdem beeinflussen Führungskräfte sehr viel davon und wissen es oft nicht einmal. Viele meinen, man müsse Menschen beeinflussen, “austricksen” oder sie unter Druck setzen, um sie zu motivieren, was für mich wie für die allermeisten Leute natürlich inakzeptabel ist. Ich habe bei Roland gelernt, dass Motivation und die damit zusammenhängende Stabilität und Funktionsfähigkeit von Teams - und am Ende der ganzen Firma - im Gegenteil absolut nichts mit solchen Machenschaften zu tun hat. Es hat mit der Art und Weise zu tun, wie man eine Firma führt, und nicht zuletzt auch damit, wie ehrlich man kommuniziert. Es ist auch eine Sache der Kultur und der Ziele, die eine Firma hat. Das, und wie diese Kultur aussehen muss, habe ich in dem Seminar gelernt und bis heute nicht vergessen, denn je länger ich in den darauffolgenden Jahren in der Realität der Wirtschaft existierte, desto wahrer wurden für mich diese Erkenntnisse und gewannen ständig an Bedeutung.

Strategie nun ist eine Sache, die in gewisser Weise von Motivation und Teamstabilität unabhängig ist, aber das zweite Bindeglied zum “Erfolg” darstellt. Roland hat das seit 1994 bei vielen Firmen bzw. Kunden sehr genau untersucht. Seine Erfahrungen führten zu dem Ergebnis, dass die klassische Portfoliotechnik mit geringen Modifikationen das Werkzeug der Wahl ist. Dem ist also die Software Strategie-Portfolio gewidmet. Sie hat eine eigene Webseite http://www.strategie-portfolio.de.
Alles Wichtige über Strategie, wie das nun genau geht, wird in Rolands Buch dargestellt. Es ist gerade im Druck und sollte in den nächsten Wochen erhältlich sein, also ca. Juli 2008. Ich komme hier darauf zurück, wenn es erschienen ist.
Das Buch “Brennpunkt Strategie”
Last modified on 2009-02-02 17:58:42 GMT. 0 comments. Top.
Es ist jetzt im Buchhandel erschienen! “Brennpunkt Strategie - Die Krise vermeiden” von Roland Stahl.
Es ist ein Buch, das man einfach lesen muss. Man liest und liest und hat nicht die Idee, dass man es in die Ecke legen und es dann ja später fertiglesen kann. Man hat das Gefühl, was zu verpassen, wenn man es nicht zu Ende liest.
Es zielt auf ein echtes Verstehen der Grundprinzipien hin. Letztendlich merkt man dem Buch an, dass Roland Stahl wirklich aus Erfahrung weiß, wovon er redet! Er versteckt sich nicht hinter komplizierten Theorien und Darstellungen, sondern schaut auf das, was wirklich hinter dem Erfolg mit Produkten steckt und belegt seine Aussagen mit wirlichen Fällen aus seiner Erfahrung.
Ich kenne Roland Stahl schon länger und weiß, dass er einen sehr hohen Anspruch hat. Man trifft nur selten auf solche Menschen, die stets das Prinzip verfolgen, den Nutzen aller im Visier zu haben.
Bezüglich dem Buch hatte er den Anspruch, dass es den Leuten und Unternehmern, die es lesen, wirklich nützt. Dass sie etwas davon haben und dass nachher die Dinge besser laufen für sie. Im Falle der Unternehmer impliziert das aber auch deren Kunden.
Natürlich weiß jeder: Der Unternehmer ist NICHTS ohne seine Kunden!
Das ist ein Grundsatz. Ich bin jedoch auch schon lange in der Wirtschaft tätig. Ich habe gesehen, dass scheinbar viele nicht so denken. D.h. sie denken das zwar, aber wissen nicht, wie sie es umsetzen sollen. Die Geschichten vom “Shareholder value”, die man an allen Ecken hört sind schlicht eine Ersatzhandlung, weil man den Kunden nicht wirklich identifiziert hat.
Ja, jene Top-Manager, von denen ich inzwischen fast monatlich höre, die sich wundern, warum vor ihrer Zeit die Firma so erfolgreich war und die dann plötzlich “in gegenseitigem Einvernehmen” die Firma verlassen und zu einer anderen Firma wechseln, obwohl doch die Aktie gestiegen ist (die Firma aber unter uns gesagt jedes Jahr hundete Angestellte entlässt und kurz vor dem Bankrott steht), die haben das, was in dem Buch steht ganz sicher nicht verinnerlicht. Es ist ein Buch, das gegen diesen negativen Trend geschrieben ist. Das soll jetzt nicht heissen, dass Aktien schlecht sind. Das heisst nur, dass es “solche und solche” gibt.
Nun, das ist ja nur meine Meinung dazu, mehr nicht. Lesen Sie das Buch ganz einfach!
Ihr Andreas Lindae
PS: Hier geht’s zur Webseite, die alleine diesem Buch gewidmet ist:
www.brennpunkt-strategie.de
